Für den PSV ans andere Ende der Welt

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Für den PSV ans andere Ende der Welt

 

| Eine Delegation aus dem Landkreis Wismar machte sich kürzlich auf den Weg ins mehr als 24 Stunden entferne Auckland in Neuseeland.|

Die Mitglieder der Delegation, allen voran unser Ehrenamtsbeauftragter Lothar Birzer, begaben sich jetzt auf eine Rundreise auf den Spuren von Auswanderern aus dem Klützer Winkel aus dem Jahre 1844.

Lothar, der auch Mitglied im Jugendausschuss des Kreisfußballverbandes Schwerin-Nordwestmecklenburg ist und dem Vorstand der Abteilung Fußball des PSV Wismar angehört, war natürlich auch in fußballerischer Mission unterwegs. So war ein Treffen mit einem Vertreter des neuseeländischen Fußballs vereinbart. Entsprechende Kontakte bestanden bereits durch eine vorherige Reise aus dem Jahr 2015.

Und natürlich hatte Lothar auch Geschenke mit im Gepäck. Vom PSV gab es ein offizielles Spieltrikot der 1. Herren mit der Rückennummer „99“ und unseren Vereinswimpel. Auch der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern hat Lothar einen Gruß durch den Vorsitzenden Joachim Masuch in Form eines Wimpels mit auf die Reise für die neuseeländischen Fußballfreunde gegeben.

Diese Geschenke übergab Lothar im Namen beider Vorstände kürzlich an Mr. Barry Brown, der als Botschafter des verhinderten Donald Piper, Chief Operation Manager des neuseeländischen Fußballs, fungiert. „Donald Piper ist damit Spieler des PSV und sollte natürlich pünktlich zum Training erscheinen“, scherzte Lothar bei der Übergabe.

Piper bedauerte sehr, dass er nicht persönlich kommen konnte, versprach aber, die Kontakte zu vertiefen und auszubauen. „Wir hoffen natürlich, dass es uns das auch gelingt und wir vielleicht in der Zukunft, junge Spieler aus Neuseeland und aus Deutschland im Rahmen eines Austauschprogramms jeweils ans andere Ende der Welt schicken können. Das wäre eine riesige Geschichte und mit Sicherheit eine tolle Erfahrung für die jungen Menschen aber auch für die Verbände.“, führte Lothar in seinem Gespräch mit Piper weiter aus.

„Mit genug Fantasie, Engagement und mit der tatkräftigen Unterstützung von Sponsoren sollte so ein Projekt perspektivisch umsetzbar sein. Es wäre ein weiterer Beweis, dass Fußball trotz aktuell diskriminierender Aktionen einiger weniger fanatischer Fangruppierungen eigentlich schon immer für die Verbindung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Religion sowie ein kameradschaftliches Miteinander gestanden hat.

Aber eins nach dem anderen. Jetzt freuen wir uns erstmal, dass Lothar den Kontakt zu Donald Piper herstellen und somit festigen konnte und wie es weiter geht, wird die Zukunft zeigen. Spätestens wenn Donald dreimal hintereinander unentschuldigt dem Training fern bleibt, wird er wieder von uns hören 🙂